Technische Zeichner werden sich ohne Zweifel die Haare raufen, aber für einen groben Plan des Zusammenbaus sollte das Folgende reichen. Da die genauen Abmessungen der Bauteile nicht vollständig aufgeführt sind, sollte man alles genau ausmessen, bevor man selbst zu Werke geht.

 
Um die Zeit effektiv zu nutzen, fängt man mit dem Lackieren des Standfußes an. Ist man damit fertig, sollte man diesen über Nacht in einem belüfteten, warmen Raum trocknen lassen, damit nichts abfärbt. Am nächsten Tag klebt man unter den Stand- fuß ein paar Filz-Plättchen, damit beim Verschieben nicht der Fußboden zerkratzt wird. Als nächstes widmet man sich dem dem Alu-Rohr. Die Länge sollte 90 cm betra- gen. Bei Einsatz der Metallsäge sollte man das Rohr in einer Schraubzwinge fixieren, da man sonst ewig braucht, sich verletzt und wahrscheinlich wahnsinnig wird.
Um es dabei nicht zu sehr zu verkratzen, wickelt man einen alten Lappen um die Stelle, an der es gehalten wird. Anschließend bohrt man, 3 cm vom (oberen) Ende entfernt, ein Loch mit einem Metallbohrer, dass groß genug ist, damit eine 2,5 cm
 
lange und 5 mm dicke Schraube hindurch passt. Diese wird später die Halterung für den Monitor fixieren. Dann fräst, bohrt, sägt man gegenüber, also am unteren Ende eine Öffnung, aus der USB-, VGA- und Stromkabel herausgeleitet werden.
Die Öffnung sollte 4 cm hoch und 1 cm breit sein, so dass alle Kabel Platz finden. Sie sollte sich gegenüber des Loches am oberen Ende befinden. Das Loch für die Halterung ist also an der Vorderseite, das Loch für die Kabel an der Rückseite. Rauhe Kanten sollte man mit Schmirgelpapier abschleifen, um Beschädigungen der Kabel oder Schnittwunden zu vermeiden.

 
Um das Rohr auf dem Standfuß zu fixieren, schneidet man die Holzstangen so zurecht, dass man einzelne Stücke erhält, die so lang sind, wie die Stange, die aus dem Standfuß ragt. Diese Teile werden dann mit Alleskleber entlang der Fußstange befestigt. Man nimmt mindestens drei Holzteile um Stabilität zu erreichen. Sollten die Holzteile zu dick sein, kann man sie dünner schnitzen, bis sich die Monitorstange gängig, doch wackelfrei aufsetzen lässt.
Um den Monitor am Alu-Rohr zu befestigen, knickt man das 15 x 4 cm große Lochblech nach 9 cm um einen Winkel von 45° ab. Hierzu leisten die Schraubzwinge und ein Hammer die nötigen Dienste.
4 cm vom Knick aus bohrt man genau in die Mitte der kürzeren Seite des Bleches ein Loch, dass ebenso groß ist, wie das Loch in dem Alu-Rohr, damit die entsprechende Schraube passt.


Mit dieser wird das Blech verschraubt und zwar bombenfest. Der Knick im Blech sollte nun einen guten Zentimeter oberhalb des Rohrendes liegen. Näher am Rohr darf er nicht sein, denn sonst bekommt man später nicht die Kabel (und die Stecker) in das Rohr geschoben.
Am oberen, abgeknickten Teil des Bleches, wird es mit Schrauben am zweiten Blech befestigt. In das zweite Blech sind nicht nur die Löcher zur Verbindung mit dem ersten Blech, sondern auch welche zur Verbindung mit dem Monitor zu bohren. Hierbei sind die Abstände der Gewinde des Monitors maßgeblich. Diese liegen bei 15'' Monitoren etwa 7,5 cm auseinander. Das zweite Blech ist demnach 9 x 9 cm groß. Sollte man planen, das zweite Blech zu lackieren, sollte man die Reihenfolge 'Bohren, Lackieren, Schrauben' befolgen.

Nachdem Monitor und Rohr verbunden sind, stopft man von oben die Kabel in das Rohr (inklusive des USB-Controllers des Touchscreens).
Unten schließt man dann die diversen Ver- längerungen an und fixiert diese zugfest mit Kordel oder Panzertape. Dann stopft man von der unteren Seite aus, bis die Verbindungen der Verlängerungen ca. 30 cm tief im Rohr liegen. Ist das erledigt, stülpt man das Rohr über die Halterung des Standfußes. Hierbei muss darauf geachtet werden, dass keine Kabel abgeknickt werden und diese möglichst unverknotet aus der unteren Öffnung des Rohrs laufen. Wenn alles passt, sollte sich das Rohr so weit herunter senken lassen, dass es den Standfuß berührt und bündig abschließt. Schnell noch das Touchscreen-Panel aufgeklebt und - voilà - fertig.